CREATE Framed Freedom – Was es für mich bedeutet.

In den letzten Jahren habe ich viel über meine eigene kreative Arbeit nachgedacht. Lange Zeit war Fotografie für mich stark mit äußeren Erwartungen verbunden – mit Likes, Followern und dem Gefühl, ständig mehr liefern zu müssen. Doch irgendwann habe ich gemerkt, dass mich das nicht glücklich macht. Ich habe mich gefragt: Warum fotografiere ich eigentlich? Was bedeutet es für mich, Bilder zu erschaffen?

So bin ich zu Create Framed Freedom gekommen.

Struktur und Freiheit – kein Widerspruch

Auf den ersten Blick klingt es wie ein Widerspruch: Ein Rahmen gibt Struktur, Freiheit bedeutet Offenheit. Aber für mich ergänzen sich diese beiden Elemente perfekt.

  • Ich brauche klare Strukturen, um mich wohlzufühlen. Ich liebe es, Dinge zu gestalten – aber nicht ins Chaos hinein, sondern in einem bewussten Rahmen.

  • Gleichzeitig brauche ich Freiheit, um mich kreativ auszudrücken. Wenn alles zu strikt ist, verliere ich die Motivation.

In meiner Fotografie spiegelt sich das wider: Ich wähle meine Bildkompositionen bewusst, reduziere unnötige Ablenkungen und gebe dem Motiv Raum. Trotzdem bleibt jedes Bild offen für Interpretation.

Dabei ist meine Art des Gestaltens etwas anderes als das eines Malers. Ich arbeite nicht auf einem leeren Blatt, auf dem ich alles von Grund auf erschaffen muss – das würde mich überfordern. Stattdessen nehme ich etwas, das bereits existiert, und forme es nach meiner eigenen Vision. Durch Bildkomposition und Bearbeitung erschaffe ich etwas Neues, während ich trotzdem einen klaren Rahmen beibehalte.

Warum ich Instagram verlassen habe

Meine Zeit auf Instagram hat mir gezeigt, wie schnell man sich in fremden Erwartungen verlieren kann. Ich habe nach Anerkennung gesucht, nach Zahlen, die mir Bestätigung geben sollten. Doch irgendwann war mir klar: Das ist nicht meine Definition von Kreativität.

Für mich waren Likes und Followerzahlen eine Art messbare Struktur, um meine Weiterentwicklung zu bewerten. Am Anfang funktionierte das – je besser meine Bilder wurden, desto mehr Reichweite bekam ich. Es war, als könnte ich meinen Fortschritt in Zahlen sehen – so wie ich es im Sport tue:

  • Im Krafttraining messe ich meine Fortschritte an den Gewichten, die ich bewege.

  • Beim Laufen sehe ich Fortschritt an meiner Zeit oder Ausdauer.

  • In der Fotografie dachte ich lange, dass ich Fortschritt an der Reichweite meiner Bilder messen kann.

Doch dann änderten sich die Algorithmen. Plötzlich hatte meine Leistung keinen direkten Einfluss mehr auf das Ergebnis. Ein gutes Bild konnte untergehen, ein durchschnittliches viral gehen. Es gab keine klaren Regeln mehr, keine Struktur, an der ich mich orientieren konnte.

Es war, als würde ich im Training Gewichte heben – aber jemand entscheidet willkürlich, ob es als Fortschritt zählt oder nicht. Der Rahmen war weg – oder er war so groß und unklar, dass er keinen Sinn mehr ergab.

Ich habe gemerkt: Die Fotografie wurde nicht mehr durch mein eigenes Empfinden gesteuert, sondern durch die Frage, was auf der Plattform funktioniert. Der Wert meiner Bilder hing nicht mehr von meiner Qualität oder Entwicklung ab, sondern von einem unkontrollierbaren System. Und das hat mir den Spaß genommen.

Was CREATE Framed Freedom für mich bedeutet

Create Framed Freedom ist mein Weg zurück zu dem, was mir wirklich wichtig ist. Ich fotografiere nicht, um Erwartungen zu erfüllen, sondern um etwas zu erschaffen, das sich für mich richtig anfühlt. Ich schreibe nicht, um Reichweite zu generieren, sondern um Gedanken festzuhalten, die mir wichtig sind. Und ich arbeite nicht an etwas, das mich nicht erfüllt – sondern nur an dem, was mir wirklich etwas bedeutet.

Dieses Prinzip begleitet mich auch in anderen Bereichen meines Lebens. Ich brauche Strukturen, um meine Gedanken zu ordnen und effektiv zu arbeiten. Aber innerhalb dieser Strukturen brauche ich Freiräume, um mich entfalten zu können.

Ob in der Fotografie, im Sport oder in der Art, wie ich Entscheidungen treffe – ich habe gelernt, dass mein persönliches Gleichgewicht darin liegt, klare Rahmen zu setzen, aber mir darin maximale Freiheit zu lassen.

Und genau das ist Create Framed Freedom.

Was ich mit dieser Seite erschaffen möchte

Mit dieser Website kreiere ich einen Raum, der meiner Vorstellung von Create Framed Freedom entspricht.
Ich gebe einen Rahmen vor und fülle ihn bewusst mit Inhalten, die für mich stimmig sind – ganz ohne äußere Erwartungen oder Algorithmen, die beeinflussen, was sichtbar ist und was nicht.

  • Ich möchte Menschen dazu inspirieren, eigene Strukturen zu finden, die ihnen helfen, sich weiterzuentwickeln.

  • Ich möchte dazu anregen, Dinge aktiv zu erschaffen – sei es in der Fotografie oder in anderen Bereichen.

  • Ich will Menschen ermutigen, zu reflektieren, was sie für sich besser machen können, ohne sich von äußeren Einflüssen steuern zu lassen.

Denn genau das ist mein Why: Strukturen zu gestalten, die Raum für Weiterentwicklung und persönliche Freiheit lassen.

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Warum ich meinen eigenen Bildstil entwickeln musste

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Die Instagram-Falle: Wie ich mich selbst verloren habe